Aussaat nach Mondkalender von Maria Thun

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Aussaat nach Mondkalender von Maria Thun

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 26. Februar 2012 14:12

Aussaat nach dem Mondkalender, entweder man glaubt daran, oder man lässt es ganz einfach. Im Laufe der nächsten Wochen und Monate werde ich für mich feststellen, ob ich glauben werde.

Für den folgenden Test liegt mir ein Mondkalender von Maria Thun vor, es gibt noch weitere Mondkalender, aber kaum einer zeigt die gleichen Wirkungstage. Alleine diese Tatsache lässt berechtigte Zweifel an der Glaubhaftigkeit von Mondkalendern zu. Generell allerdings kann man keinen Schaden anrichten wenn man nach dem Mondkalender den Garten bestellt.

Für den Test habe ich mir extra Anzuchterde gekauft, mein selbstgemachtes Substrat könnte den Test beeinflussen und das will ich vermeiden. Als Versuchspflanzen habe ich Paprika der Sorte "Bontempel", Tomaten der Sorte "Harzfeuer" und Monatserdbeeren der Sorte "Rügen" ausgewählt. Die Auswahl selbst erfolgte spontan als ich im Geschäft vor den Samentütchen stand.
Der Mondkalender ist von Maria Thun und kann hier als PDF Datei heruntergeladen werden.
Die erste Aussaat war am 21.02.12 um 20:30, hier habe ich jeweils 4 Tomaten und 4 Paprikasamen ausgesät. Laut Maria Thun sollte dieser Tag ein Wurzel- bzw. ab 14 Uhr ein Blatttag sein.

Am 23.02.12 gegen 21 Uhr habe ich ebenfalls 4 Tomatensamen, 4 Paprikasamen und einige Monatserdbeeren ausgesät. Dieser Tag soll laut Maria Thun ein optimaler Tag gewesen sein. Alle Blatt- Blüh- und Fruchtpflanzen, die an diesem Tag ausgesät werden, sollen unter einem optimalen Mondeinfluß stehen und somit besser wachsen, höhere Erträge erzielen und schöner aussehen.

Am 26.02.12 um 11 Uhr habe ich nun die letzten Samen ausgebracht, dieser Tag soll laut Maria Thun ein sehr schlechter Tag für Sämereien sein. Ausgesät habe ich wieder Paprika und Tomaten, jeweils 2 oder mehr Samen mussten sich aus Platzgründen ein Töpfchen teilen.

Möglicherweise ist so ein Mondkalender Auslegungsache und es gibt für alle Entwicklungen der Sämereien ein "Erklärung", ich jedenfalls erwarte das die Pflanzen vom 23.02.12 etwas besonderes darstellen werden.

Bildauszug aus dem Mondkalender von Maria Thun,

Bild

Bild vom Minigewächshaus,
1 abcd beinhaltet Tomaten vom 21.02.12,
2 abcd beinhaltet Paprika vom 21.02.12,
3 abcd beinhaltet Paprika vom 23.02.12,
4 abcd beinhaltet Monatserdbeeren vom 23.02.12,
5 abcd beinhaltet Tomaten vom 23.02,
6 ab beinhaltet jeweils 2 Tomatensamen vom 26.02.12,
6 cd beinhaltet jeweils 2 Paprikasamen vom 26.02.12

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Re: Aussaat nach Mondkalender von Maria Thun

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 1. März 2012 21:07

Es ist noch viel zu früh um eine Prognose zu dem Mondkalendertest zu wagen, allerdings kann ich euch mitteilen, das die ersten Samen gestern aufgegangen sind. 1 mal Paprika und 1 mal Tomate, wobei der Tomatensämling schon fast 2 cm hat. Bei den Pflanzen handelt es sich um die Töpfchen d1 und d2, es sind die Pflanzen die am nächsten am Heizkörper stehen. Zum besseren Verständnis, das Minigewächshaus steht auf der Fensterbank, Reihe a1 bis a6 steht direkt am Fenster und ist damit etwas kälter. Reihe d1 bis d6 ist dem Heizkörper unter dem Fenster etwas näher und somit auch etwas wärmer.
An dem Standort kann und will ich nichts ändern, aber es zeigt einmal mehr, wie sich Temperaturunterschiede auf das Pflanzenwachstum auswirken.

03.03.2012
Was soll ich euch sagen, Im Mondkalenderversuch hat sich etwas getan, was ich nicht so recht erklären kann. In Spalte 5 des Minigewächshauses hatte ich Tomatensamen nach dem Mondkalender ausgesät, also am Stichtag des Experimentes. Spalte 5 ist derzeit die einzige Spalte, in welcher alle 4 Samen gekeimt haben.

04.03.2012
Hier mal ein Bild von heute, also knapp 2 Wochen nach Beginn des Experimentes. In Spalte 5 sieht man deutlich wie weit der Samen schon aufgegangen ist. Spalte 1 und 2 sind 2 Tage vorher ausgesät worden und müssten somit einen kleinen Vorsprung haben, dem ist aber nicht so.

Bild

Dieses Bild hat nichts mit dem Experiment zu tun, es hat mich aber dennoch angeregt es abzulichten. Es ist die Tomatenpflanze auf 5d.

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Re: Aussaat nach Mondkalender von Maria Thun

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 10. März 2012 18:36

Nun sind gut/knapp 3 Wochen seit Beginn des Experimentes vergangen und ich denke ich sollte mal wieder einen kleinen Zwischenbericht mitteilen.

Aussaat vom 21.02.2012, es ist die Aussaat welche ich 2 Tage vor dem Stichtag im Mondkalender getätigt habe.
Die Tomatenpflanzen haben wie erwartet als erstes grün gezeigt, wobei zum jetzigen Stand 3 von 4 Samen aufgegangen sind. Die 3 Pflanzen sind ca. 5cm hoch und dürften im Normalbereich für Tomatenpflanzen liegen.
Die Paprikapflanzen, haben bedingt durch eine längere Keimdauer, erst einige Tage später grün gezeigt. Von 4 Samenkörner haben es 2 geschafft aufzugehen. Beide Pflanzen erwecken einen guten Eindruck.

Aussaat vom 23.02.2012, es ist der Stichtag des Experimentes.
Die Tomaten haben, wie oben schon beschrieben, als erstes grün gezeigt, die Zeitverzögerung entsprach in etwa dem Unterschied der Aussaattage. Von 4 Samen haben 4 Samen gekeimt und alle 4 Pflanzen sehen prächtig aus. Größe und Volumen der Pflanzen ist deutlich größer wie bei den Pflanzen vom 21.02.2012. Vergleiche ich optisch beide Pflanzreihen miteinander, so würde die Pflanzreihe vom 21.02.2012 schlecht abschneiden.
Bei den Paprikapflanzen sieht es ähnlich aus, 4 von 4 Samen haben gekeimt, wobei ein Keimling erst wenige mm aus dem Substrat schaut.
Die ausgesäten Erdbeeren sind ebenfalls aufgegangen, hier kann ich allerdings nicht sagen wieviel Samen gekeimt haben, denn ich habe diese nicht einzeln ausgebracht. Über kurz oder lang werde ich die Pflanzen vereinzeln müssen.

Aussaat vom 26.02.2012, laut Mondkalender ein sehr ungünstiger Tag für Sämereien.
Aus Platzgründen mussten sich hier jeweils einige Samenkörner ein Töpfchen teilen. Die Tomatensamen haben gekeimt und es hat den Anschein ohne Ausfall. Auch hier ist die Entwicklung der Samen erwartungsgemäß verlaufen.
Die Paprikasamen haben zwar gekeimt, aber das Ergebnis sieht nicht gut aus. Die meisten der Samen haben nicht gekeimt oder sind eingegangen.

Bisheriges Fazit:
Auch wenn die bisherigen Ergebnisse nicht wirklich ein Beweis für die Tauglichkeit des Mondkalenders darstellen, so muss ich dennoch zugeben, das die Pflanzen nach dem Mondkalender das beste Ergebnis geliefert haben. Mit Sicherheit werde ich weiter Tests machen, einfach um mir selbst sicher zu sein. Beim zukünftigem Ausbringen von Sämereien allerdings werde ich immer an den Mondkalender denken müssen. Bewusst oder unbewusst hat mich das Experiment somit beeinflusst.

Das nachfolgende Bild zeigt den derzeitigen Entwicklungsstand, wie immer ist oben links das Töpfchen 1a.

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Re: Aussaat nach Mondkalender von Maria Thun

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 18. März 2012 14:18

Hallo in die Runde,
Die Entwicklung aller Pflänzchen geht seinen natürlichen Gang, wobei alles in allem die Aussaat am Stichtag die Nase ein wenig vorne hat. Bis zum gestrigenTag habe ich die Pflanzen weder gedüngt noch sonst irgendwie verwöhnt, es herrschen also Alltagsbedingungen.
Heute habe ich zum erstenmal etwas Brennnesseljauche in das Gießwasser gegeben, ursprünglich wollte ich 6 Wochen mit der ersten Düngung warten. Grund hierfür war das rasche Wachstum, die Tomatenpflanzen haben mittlerweile schon 8cm erreicht und ich wollte einem möglichen Düngermangel vorbeugen. Mit dem umtopfen werde ich noch solange warten wie es irgendwie geht, denn auch hier hatte ich mich auf 6 Wochen eingestellt. beim umtopfen selbst werde ich auf meine Erde zurückgreifen und diese wird mit 10% Wurmhumus gemischt werden.
Noch immer steht es 1:0 für den Mondkalender.

Das für mich doch überraschende Vorabergebnis, zu Gunsten des Mondkalenders, hat mich veranlasst der Sache noch etwas nachzugehen, ich habe einen zweiten Versuch gestartet. Diesesmal habe ich mich für Blumenkohl entschieden, 3 Reihen je 4 Samenkörner sind geplant, wobei die erste Reihe schon am 14.03.2012 ausgesät wurde. Heute, am 18.03.2012 wird die 2te Reihe ausgesät und am 22.03.2012 erfolgt die letzte Aussaat. Die Aussaat vom 14.03 zeigte gestern schon das erste grün, heute kann man an allen 4 Töpfchen erkennen das sich was getan hat.

Hier die Aussaattage nach dem Kalender, weitere Bilder folgen.
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Re: Aussaat nach Mondkalender von Maria Thun

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 22. März 2012 18:44

Hallo in die Runde,

Im ersten Mondkalenderexperiment hat sich nicht wirklich was außergewöhnliches getan. Alle Pflanzen haben sich gleichmäßig weiterentwickelt. Die Pflanzen haben derzeit eine Höhe von ca.9cm.


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Hier mal ein Blick von der Seite, deutlich sieht man hier einen Höhenunterschied. Die Pflanze im Vordergrund ist eine Pflanze, welche am Stichtag gesät wurde.

Bild

Auf diesem Bild sieht man eine Tomatenpflanze, welche keine Tomatentypische Blätter aufweist, bin mal gespannt was aus dieser Pflanze mal werden soll.

Bild

Ab hier will ich mal das neue Experiment mit dem Blumenkohl zeigen. Auf dem Bild ist die linke Reihe die Reihe, welche nach dem Stichtag ausgesät wurde, dieser war der 14.03.2012. Am 19.03.2012 waren schon alle Sämlinge aufgegangen und haben heute eine Höhe von ca. 4cm. Die zweite Aussaat erfolgte am 18.03.2012 und stellt im Bild die mittlere Reihe da. Die letzte Aussaat erfolgte am 22.03.2012 also heute. es ist die rechte Reihe im Bild.

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Re: Aussaat nach Mondkalender von Maria Thun

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 28. März 2012 18:17

Hallo in die Runde,

Die Entwicklung in Sachen Blumenkohl spricht abermals für den Mondkalender. Die Pflanzung am Stichtag hat die Nase weit vorne, die erste Kontrollpflanzung am 18.03.2012 hat zwar alle Sämlinge keimen lassen, die Entwicklung der Pflanzen allerdings ist eher etwas schwächlich. Die Kontrollpflanzung vom 22.03.2012 zeigt gerade mal die ersten Triebe und liegt somit weit hinten.
Tomaten und Paprika habe ich heute in größere Töpfe gepflanzt, die Pflanzen waren einfach zu groß für die kleinen Töpfchen. Alle Pflanzen hatten eine starke Wurzelbildung, wobei die Wurzeln durch den Pappkarton gewachsen sind. Ich habe die Tomatenpflanzen recht tief in die neuen Töpfe eingepflanzt, fast bis an die ersten Blätter.
Alles in allem würde ich sagen, das eine Aussaat nach Mondkalender, bei Tomaten und Paprika keine wesentliche Verbesserung bringt, dies betrifft die Entwicklung der Pflanzen. Bei der keimrate hingegen sieht es anders aus, hier haben alle Samenkörner, die am Stichtag gesät wurden, ohne Ausfall gekeimt. Diese Aussage allerdings hat nur Gültigkeit bis zum heutigen Tage, was die Zukunft bringt wird sich noch zeigen.
Mein Substrat für die Pflanzen besteht aus guter Erde, diese wurde mit Wurmhumus, Kompost, Biokohle und Bentonit aufgepeppt. Alle Zugaben zusammen dürfte 1 drittel des Gesamtsubstrates ausmachen. Die erste Düngung erfolgt in ca. 4 Wochen, das aber ist abhängig vom Wetter und dem wachstum der Pflanzen.

Nur die Harten kommen in den Garten...
seit nun 4 Tagen stehen meine Pflanzen schon im Freien, das Wetter ist schön und dürfte den Pflanzen nicht schaden. Nachts decke ich die Pflanzen mit einem leichten Wintervlies ab, sicher ist sicher. Tomaten- und 2 Paprikapflanzen, diese konnte ich aus Platzgründen nicht mehr in Töpfe setzen, habe ich Testhalber mal ausgesetzt. vermutlich geht das schief, aber ich will wissen wie sich das entwickelt.
Ich möchte hier nochmals betonen... alle Pflanzen unterliegen dem Alltag im Garten, es gibt keinerlei Schutz wie Gewächshaus, Heizmatten, Überdachung oder sonst etwas. Als Dünger wird nur Kompost und oder Wurmhumus verabreicht. Weiterhin werden Pflanzenauszüge zur Düngung verwendet, diese werden mit dem Gießwasser wöchentlich verabreicht.

Bildnachtrag am 31.03.2012

Beim Umtopfen der jungen Pflanzen zeigte es sich wie stark junge Wurzeln sein können.

Bild

Eine junge Tomatenpflanze, welche nicht wie eine Tomate aussieht, rundum glatte untypische Blätter. Was immer aus dieser Pflanze wird, wird sich in einigen Monaten zeigen.
Nachtrag am 08.04.2012
Seit einigen Tagen ist es mir nun bekannt, das es sich bei der unbekannten Tomatenpflanze, um eine Kartoffelblättrige Tomaten handelt. Eine genaue Sortenbestimmung allerdings wird mir auf ewig verborgen bleiben.


Bild

Gleiche Tomatenpflanze wie oben, beide Pflanzensamen stammen aus einem Päckchen.

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Re: Aussaat nach Mondkalender von Maria Thun

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 3. April 2012 14:55

Hallo in die Runde,

Kleiner Zwischenstand in Sachen Blumenkohl. Ich kann es nicht glauben, aber die Aussaat nach dem Mondkalender ist deutlich besser als die Aussaaten danach. Die letzte Aussaat ist noch immer kümmerlich und recht klein, auch sind nur 3 von 8 Samen aufgegangen.

Bild

Tomaten und Paprika geht es bestens, seit einigen Tagen sitzen diese Pflanzen in größeren Töpfen. Aus Platzgründen musste ich einige Pflanzen entsorgen bzw. schon ins Freie setzen. Vermutlich werden diese Pflanzen dieses aber nicht überleben, nun ja, es waren allerdings auch die schwächsten Pflanzen.
Auf dem Bild sind die Pflanzen, welche nicht gekeimt sind oder entsorgt wurden, mit einem roten X gekennzeichnet. Die Pflanzen mit dem gelben Punkt habe ich ins Freie gesetzt.
Objektiv betrachtet muss ich nun doch sagen, auch hier ist der Aussaattag nach Mondkalender die bessere Wahl.

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So sieht das ganze nach dem umtopfen aus

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Re: Aussaat nach Mondkalender von Maria Thun

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 11. April 2012 14:13

Hallo in die Runde,

Pflanzen Verwertbares Licht und warme Temperaturen sind für die Entwicklung von Pflanzen unverzichtbar, beides ist derzeit eher Mangelware. Fehlen Wärme und Licht, so hilft auch kein gutes Substrat und auch kein Mondkalender, die Pflanzen gehen in Wartestellung. Ausgleichen kann man dieses mit entsprechenden Pflanzenleuchten und einer Heizung, aber beides kommt für mich nicht in Frage. Alltagsbedingungen sind gefragt und genau diesen Bedingungen sind meine Pflanzen ausgesetzt.
Ich hatte zwar meine Pflanzen einige Tage im Freien stehen, habe diese aber wieder ins Haus geholt, zu kalt sind die Nächte und ich möchte das Experiment deswegen nicht aufs Spiel setzen.
Am Ostermontag habe ich dann meine Blumenkohlpflanzen umgetopft, hierzu kamen aber nur 8 Pflanzen in Frage. Es handelt sich um die Pflanzen die am Stichtag,14.03.2012, und am 19.03.2012 ausgesät wurden, der Rest war Grottenschlecht.

Aus Platzgründen habe ich die Tomaten- und Paprikapflanzen in eine Plastikwanne gepackt und diese steht derzeit in der Badewanne :lol:. Dieser Platz hat einen großen Vorteil, direkt über den Pflanzen befindet sich ein Dachfenster und ist südlich ausgerichtet. Die Entwicklung der Pflanzen ist zwar etwas zurückgegangen, aber die Pflanzen sehen gut und gesund aus. Das Wetter wird ja sicher bald besser.

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Ganz anderst sieht das ganze im Freien aus, dort hatte ich 2 Tomaten- und 2 Paprikapflanzen ausgesetzt, eine Tomatenpflanze wurde am nächsten Tag Opfer eines Vogels. Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass diese Pflanzen die kalten Temperaturen, Nachts teilweise um 0°Celsius, nicht überleben werden, aber dem ist bisher nicht so. Die Entwicklung der Pflanzen allerdings ist sehr kümmerlich, deutlich zu sehen auf den Bildern.

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Re: Aussaat nach Mondkalender von Maria Thun

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 19. April 2012 17:03

Hallo in die Runde,

Heute war ein recht schöner Tag mit angenehmen Temperaturen, ein Grund für mich meine Tomaten- und Paprikapflänzchen mal für einige Stunden ins Freie zu stellen. Bis zum auspflanzen der Pflanzen, nach den Eisheiligen eben, vergehen ja leider noch Tage und ich hoffe sehr das sich das Wetter bis dahin ein wenig verbessert. Klar im Nachteil ist der, der kein Gewächshaus oder ein geschütztes Hochbeet hat.
Kurz erwähnen möchte ich jetzt noch das meine stärkste Pflanze nicht am Stichtag ausgesät wurde, es handelt sich um die Pflanze A1 und stammt somit aus der Zeit vor dem Stichtag.

Zum Vergleich, was Temperaturen ausmachen, habe ich mal eine Pflanze aus meinem Bad neben eine Pflanze gestellt die im Freien steht. Nun herrschen in meinem Bad auch nicht gerade optimale Wachstumstemperaturen und das benötigte Sonnenlicht ist auch nicht in ausreichender Menge vorhanden. Der Unterschied ist dennoch enorm, wie groß müsste der Unterschied sein wenn man Pflanzen optimal kultivieren könnte.
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Re: Aussaat nach Mondkalender von Maria Thun

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 28. April 2012 09:29

Hurra die Sonne scheint,
lang habe ich sie vermisst, die Sonne, nun scheint sie und ich hoffe es hält ein paar Tage an. Alle Tomaten- und Paprikapflanzen stehen nun im Freien und bleiben da auch bis es wieder zu kalt sein sollte.
Die Entwicklung der Pflanzen spricht im Moment nicht wirklich für den Mondkalender, Pflanzen aus dem Zeitraum vor dem Stichtag haben derzeit eine bessere Entwicklung.

Am 20.04.2012 habe ich die Kartoffelblättrige Tomatenpflanze in ein tiefes Gefäß umgesetzt, als Zugabe gab es eine Portion Holzkohle. Ich hoffe nun inständig das die Holzhohle auch wirklich biologisch aufgeladen war, ansonsten war es ein nutzloser Versuch. Ich habe die Pflanze sehr tief eingesetzt, hierfür habe ich die ersten Blätterpaare entfernt, Hintergrund hierfür ist die Hoffnung auf eine sehr starke Wurzelbildung.

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Am 21.04.2012 habe ich bei einer "wilden Tomatenpflanze" barmherziger Samariter gespielt. Es gibt jetzt eine Tomatenpflanze mehr in meiner Sammlung, diese allerdings wird im Mondkalenderexperiment nicht wirklich ausgewertet.
Wieder einmal mehr hat sich in meinen Blumentöpfen ein Sämling breitgemacht, dieser kommt sicherlich aus dem Kompost. Seit einigen Wochen schon beobachte ich diesen Sämling, er teilt sich den Topf mit einer Bromelie. Das Pflanzsubstrat dieser Pflanze ist eigentlich recht trocken und Nährstoffarm, um so mehr bin ich erstaunt weshalb dieser Sämling sich so durchgesetzt hat. Die Tomatenpflanze selbst ist zwar nicht sehr stark und sie lebt auf wackeligen "Füßen", aber sie hat bis heute eine Höhe von 43 cm erreicht. gestützt wurde sie durch die Pflanzen rechts und links von der Tomatenpflanze, nach vorne hat sie sich ans Südfenster gelegt. Bei der Tomatenpflanze ist es ungewiss was daraus werden wird, zumal ich im letzten Jahr F1 Tomatenpflanzen verwendet habe.
Die Pflanze hat alles getan um zu überleben und hat somit meine Neugier geweckt, wer so kämpft hat ein Recht auf ein Leben. Mit aller Vorsicht habe ich die Tomatenpflanze umgetopft und in ein tiefes Anzuchtgefäß verfrachtet. Als Substrat dient mein eigenes Gemisch aus Kompost Wurmhumus und und und. Das Gefäß hat eine Tiefe von 19 cm, es befinden sich aber gut 30 cm Stengel samt Wurzel im Gefäß. Nun bleibt abzuwarten was daraus werden wird.

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24.04.2012, heute habe ich mal, rein aus Neugier was passiert, einen Telöffel getrocknete Brennnessel zu der "wilden Tomatenpflanze" gegeben. Das nachfolgende Bild ist vom 28.04.2012

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