NPK, oder die Nährstoffe der Pflanzen

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Moderator: Kiko63505

NPK, oder die Nährstoffe der Pflanzen

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 15. Mai 2012 18:29

ich möchte hier einmal auf die Nährstoffe der Pflanzen eingehen, zumindest soweit wie ich es eben als unwissender kann.

NPK, diese 3 Buchstaben leuchten uns auf jeder Düngerpackung entgegen, NPK steht für die Hauptnährstoffe die, man für Pflanzen festgelegt hat.
N = Stickstoff
P = Phosphor
K = Kalium

Es gibt da aber noch weitere Hauptnährstoffe, die ebenso wichtig sind, allerdings gibt es bei der Kombination NPK keinen Platz dafür :lol: :lol:
S = Schwefel
Ca = Calzium
Mg = Magnesium
Die genannten Nährstoffe bilden mit Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff und Stickstoff, man nennt sie auch Elemente, die Pflanzen in ihrer Ganzheit. Der Vorgang ist sehr kompliziert und dürfte in seiner Gesamtheit noch immer ein Geheimnis der Natur sein, für mich jedenfalls ist es ein Geheimnis. Als Hobbygärtner muss man das auch nicht bis in das Detail wissen.
Da gibt es aber noch weitere Nährstoffe, nämlich die Spurenelemente auch Mikronährstoffe genannt und auch diese sind essenziell wichtig. Spurenelemente zählen zu den chemischen Elementen und werden von jedem Organismus und jeder Pflanze gebraucht. Die Aufnahme dieser Spurenelemente ist sehr gering aber äußerst wirkungsvoll. Ein zu viel von diesen Spurenelementen kann verehrende Folgen haben, denn nicht selten kommt es zu Vergiftungen. Ein zu wenig dieser Spurenelemente ist ebenfalls schlecht, da die Pflanzen aus scheinbar unerklärbaren Gründen kümmern können.
Die wichtigsten Spurenelemente wären,
B = Bor
Cl = Chlor
Cu = Kupfer
Co = Cobalt
Fe = Eisen
Mn = Mangan
Mo = Molybdän
J = Jod
Si = Silicium
Zn = Zink

Der nachfolgende Text wurde bei Wikipedia entliehen, ich empfehle aber dennoch, den ganzen Text zu diesem Thema dort nachzulesen. Zum Text bei Wikipedia.

Das "Minimum-Gesetz" von Sprengel
Jede Pflanze benötigt die Nährstoffelemente in einem bestimmten Mengenverhältnis, wie oben anhand der typischen Zusammensetzung der Biomasse gezeigt wurde. Das Minimumgesetz von Carl Sprengel, 1828 veröffentlicht, 1855 von Justus von Liebig popularisiert,[1] besagt: Dasjenige Element, das im Vergleich mit dem benötigten Mengenverhältnis in der minimalen Menge verfügbar ist, bestimmt über das maximal mögliche Wachstum der Pflanze [2]. Es kann kein Nährelement durch ein anderes ersetzt werden. Daher gleicht der Überschuss eines Elements nicht die Unterversorgung mit einem anderen Nährelement aus.


Für den Anfang scheint das viel zu sein und man hat das Gefühl, man wäre dumm. Ist aber nicht so, denn wir müssen das alles nicht wirklich verstehen. Für wirklich wichtig allerdings halte ich, dass man das Grundthema Dünger einmal gelesen hat und beim nächsten düngen einfach mal daran denkt. Sollte mal eine Pflanze etwas schlechter wachsen oder sie lässt die Blätter hängen, auch dann sollte man sich das Düngethema durch den Kopf gehen lassen.
Eine Überdüngung ist schnell passiert und oft merkt man das gar nicht.

Wichtig: Öfters weniger düngen ist von Vorteil und bewahrt vor Schaden.

Nun taucht zwangsläufig die Frage auf, welcher Dünger denn für mich der richtige ist. Als wichtig erachte ich hier einen biologischen Dünger, dieser ist auf jeden Fall dem chemischen Dünger vorzuziehen. Es ist durchaus möglich, das chemische Dünger mehr Ernteerträge erzielen und das einzelne Früchte auch größer erscheinen, gesünder und schmackhafter allerdings werden die mit biologischen Dünger gedüngten Pflanzen.
Zusatzdüngungen mittels Kräuterjauchen sind zu empfehlen, zum einen haben wir hier sofort verwertbaren Dünger, zum anderen können diese Jauchen erheblich zur Pflanzenstärkung beitragen

Die anzuwendende Menge des Düngers ist abhängig von a) den Pflanzen und b) dem noch vorhanden Dünger im Boden.
Als biologischer Dünger bietet sich jedem Gartenbesitzer der Kompost an, dieser Dünger ist in der Regel für alle Pflanzen verwertbar.

Hier mal einige NPK Mittelwerte

NPK 0,50-0,27-0,81 Kompost
NPK 0,60-0,40-0,50 Kuhdung
NPK 2,10-2,10-2,40 Rinderdungpellets
NPK 0,70-0,30-0,60 Pferdemist
NPK 1,39-0,84-2,28 Wurmhumus

Wichtig: Obig genannte Werte sind wirklich nur Mittelwerte und können durchaus stark abweichen. Damit der Kompost nicht einseitig bleibt, empfehle ich viel unterschiedliches Ausgangsmaterial. Es ist auch von Vorteil wenn man Kräuter jeglicher Art hinzufügt.
in bester Absicht, euer Kiko63505

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