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Kompostwurm

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 18. Juni 2011 22:05

Kompostwurm (Eisenia fetida, Eisenia. andrei, Eisenia hortensis.

Für eine Wurmfarm werden hier zu Lande in der Regel drei Wurmarten eingesetzt: der E. fetida, der E. andrei und der E. hortensis (ehemals Dendrobaena veneta). Der E. fetida ist auch weithin als Mist- oder Stinkwurm bekannt, woher auch der gebräuchliche Namen kommt.

Eisenia fetida
Im deutschsprachigen Raum ist dieser Wurm auch als E.foetida bekannt, was allerdings nicht ganz richtig ist. Genaueres dazu findet Ihr auf Wikipedia.

E. fetida kann bis zu 12 cm lang werden und zeigt oft ein getigertes Muster und ein gelbliches Schwanzende. Die Farbe der einzelnen Segmente ist eher dunkellila in kräftiges Rot übergehend, während die einzelnen Ringe zwischen den Segmenten eher weiß bis gelb scheinen. Bei Gefahr wird eine gelblich-grüne, unangenehm riechende Körperflüssigkeit in Tropfen über die Rückenporen abgegeben.

Eisenia andrei
E. andrei ist etwas heller in der Farbe und das Streifenmuster ist weniger ausgeprägt, auch ist dieser Wurm etwas kleiner. Das Gewicht der benannten Würmer liegt deutlich unter 1Gramm, ich schätze 0,5 bis 0,7 Gramm. Beide Wurmarten sind sehr eng miteinander verwandt und ein optischer Vergleich führt meist in die Irre. Eine genaue Bestimmung kann erst durch eine starke Vergrößerung festgestellt werden. Hierzu werden die Borsten der Wurmarten verglichen.
Bei den Borsten handelt es sich um sehr feine Borsten die in 4 Reihen, paarweise längsseits am Körper angebracht sind, je Segment gibt es 8 Borsten. Diese Borsten bestehen aus Chitin, können nachwachsen, dienen der Fortbewegung und spielen bei der Fortpflanzung eine wesentliche Rolle. Wer einen Wurm mal laufen hören möchte, der lässt einen Wurm mal auf Alufolie krabbeln/kriechen/laufen. Hört man genau hin, so hört man die harten Borsten auf der Folie. Aha, ich sehe schon Ihr hört nichts, dann legt mal das Ganze in eine Plastikschüssel :lol:.
Die Lebenserwartung eines Kompostwurmes in einer Wurmfarm kann 1 bis 3 Jahr betragen, wobei sich hier keiner so richtig festlegen will.

Eisenia hortensis
E. hortensis, (ehemals Dendrobaena veneta ) auch Riesenrotwurm genannt, kann 12 bis 15 cm lang werden und hat unter normalen Bedingungen im Mittel 1,6 Gramm, ist also fast doppelt so schwer wie E. fetida oder E. andrei. Optisch würde ich diesen Wurm E. andrei eher zuordnen. E. hortensis hat einen ausgeprägten Wandertrieb und kann unter Umständen dadurch ein wenig Ärger bereiten. Er soll sich etwas tiefer im Substrat aufhalten als E. andrei und E. fetida und liebt eher die feuchteren Schichten im Substrat, kommt also besser mit „zu viel“ Feuchtigkeit zurecht.


In meiner Wurmfarm befindet sich ein Wurmmix aus den 3 beschriebenen Wurmarten, wenn nun ein Besucher auf einen dieser Würmer deuten würde und würde nach der Zuordnung fragen… ich wüsste es nicht.

Auf der Suche nach Informationen bin ich noch auf eine Eiseniaart aufmerksam geworden, diese war mir bis heute nicht bekannt. Da dieser Wurm im Kompostbereich nicht erwähnt wird, dürfte er auch für uns nicht zwingend bedeutsam sein. Rein zur Information kopiere ich einen Auszug des Originaltextes eines PDF Dokumentes in diesen Beitrag. Hier der Link zu dem PDF

„Eisenia eiseni (LEVINSEN), 1884 (Abbildung 17) 1844. Lumbricus eiseni, LEVINSEN in: Viel. Meddel, 1883, p. 241. Länge 30—64 mm; Durchmesser 2—4 mm; Segmentzahl 75—111. Farbe: Leuchtend rotviolett pigmentiert. Kopf tanylobisch. Erster Rückenporus auf Intersegmentalfurche 5/6. Borsten eng gepaart. Männliche Poren auf kleinen Drüsenhöfen, die auf das 15. Segment beschränkt sind. Gürtel sattelförmig vom 24.» 25.—-32. Segment. Pubertätswälle fehlen. Vordere Dissepimente etwas verdickt. Drei Paar Kalkdrüsen im 10., 11. und 12. Segment. Zwei Paar Samensäcke im 11. und 12. Segment. Samentaschen fehlen. Sehr häufig in morschem Holz, unter Baumrinde. Verbreitung: Europa, Asien.“

Wenn es nun 3 (4 und mehr) Kompostwurmarten gibt, welche ist dann die geeignetste für mich? Diese Frage muss zwangsläufig auftauchen! Die Natur hat sich sicherlich etwas gedacht als sie diese 3 Wurmarten erschaffen hat. Mit Sicherheit nimmt auch jede dieser Wurmarten eine gesonderte Nische im Substrat ein, wobei das Endergebnis immer Wurmhumus sein wird. Als bester Kompostwurm wird weithin der E. andrei genannt, wobei ich selbst zu einem Wurmmix tendiere. Ich gehe davon aus, dass sich die stärkste und geeignetste Art im Substrat durchsetzen wird.

Es folgen weiterführende Links, Bilder und Videos, auch Bilder und Videos können auf andere Seiten führen
… es fehlen noch Bilder von Dir, Dir und Dir… gerne reichen wir noch Tipps, Bilder und Videos nach.

kiko63505

Weiterführende Infolinks
Kompostwurm bei Wikipedia
Kompostwurm allgemeines.
Kompostwurm eine Studie aus Ungarn
Regenwurmwerkstatt viele Informationen in Sachen Wurm von der Uni Münster
Regenwurm im Naturlexikon.
Regenwurm bei regenwurm.de, ein nettes PDF Dokument mit vielen Informationen
Kompostwurm Uni Münster, Biologie an der Grundschule mit einigen Arbeitsblättern, nicht nur interessant für die Kiddis
Kompostwurm Ein Regenwurm für die Schulbiologie
ABC der Wirbellosen interaktive Lerneinheit aus dem Selbstlernprogramm für Klasse 7 und Wurmfarmer


Externes Bild
Eisenia fetida hier sieht man schön das gelbliche Ringelmuster
Tauwurm ein Bild aus der Schweiz
Vergleichsbild von fetida und andrei
Eisenia veneta ein Bild aus England

Externe Videos
Abenteuer Wurmkiste schöne Nachtaufnahmen aus der Wurmkiste, /© Wurmbär

Eigene Videos
Kompostwurm 1 /© Kiko63505
Kompostwurm 2 /© Kiko63505

Nachfolgend ein/ige Bilder die von Mitgliedern dieses Forums gemacht wurden,


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Eine eindeutige Zuordnung der Würmer traue ich mir jetzt nicht zu, aber ein schönes Bild von Kompostwürmern. /©Hajo

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Wer ist wer und was gehört wem? Kompostwürmer aus meiner Farm. /©Kiko63505

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Wer ist wer und was gehört wem? Kompostwürmer aus meiner Farm. /©Kiko63505
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Lebensraum und Sinne.

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 18. Juni 2012 21:51

Der Lebensraum
Der Lebensraum der Würmer ist in freier Natur die Streuschicht, welche etwa 30 cm beträgt, also die Schicht in der alles Vergängliche verrottet. Diese Schicht ist in der Regel sehr locker und bietet allen Streuschichtbewohnern optimale Bedingungen, lockeres Substrat, Sauerstoff in ausreichenden Mengen, optimale Feuchtigkeit (ca.30%Wasseranteil) und unendlich viel Futter. Leider werden diese Lebensräume immer weniger, in vielen Gärten ist der Kompostwurm mittlerweile selten anzutreffen.

Da die Kompostwürmer ausschließlich in dieser lockeren Schicht leben, nur bei Frost oder Hitze gehen diese tiefer ins Erdreich, haben diese Würmer Schwierigkeiten beim graben. Ein Röhrensystem wie es von anderen Würmern bekannt ist, ist den Kompostwürmern weitgehend unbekannt. Die bevorzugte Bewegungsrichtung ist somit horizontal. Hier aber in alle Richtungen. Die Bewegungsrichtung in alle Richtungen ohne Röhrensystem macht Sinn, wird doch auf diese Weise das Substrat immer und immer wieder umgeschichtet.

Die Kompostwürmer haben sich optimal an die Verhältnisse in der Streuschicht angepasst. Sie sind dunkler gefärbt als die tiefer lebenden Würmer, was die bedingte Anpassung an Helligkeit und UV Licht als Hintergrund hat. Kompostwürmer haben sich an die Temperaturen in der Streuschicht angepasst, die im Sommer durchaus 25°C und mehr betragen kann.
Die bevorzugte Temperatur der Kompostwürmer liegt zwischen 20°C und 25°C und kann kurze Zeit auch höher sein. In einer Wurmfarm ist somit immer auf die Temperatur zu achten, welche nicht unter 2°C und nicht über 25° gehen sollte. Stirbt der Kompostwurm durch widrige Umstände, z.B. Kälte oder Wärme, so überleben in der Regel die Kokons und sorgen alsbald für Nachwuchs.

Die Haut
Die Haut der Würmer ist ein wichtiges Organ, sie scheidet nach außen eine Schutzschicht ab. Diese Schutzschicht ist sehr dünn und äußerst empfindlich gegenüber Austrocknung, ist aber sehr widerstandsfähig gegenüber Säuren und Basen. Über diese Haut- /Schutzschicht, die immer die nötige Feuchtigkeit besitzen muss, erfolgt auch die Sauerstoffversorgung in Richtung Wurm und die Abgabe von Kohlendioxyd in Richtung Umwelt. Durch die Atmung über die Haut ist es dem Wurm möglich im Wasser zu überleben, vorausgesetzt es handelt sich um sauerstoffreiches und kühles Wasser. Die Schutzschicht macht den Wurm schlüpfrig, verhindert Verletzungen und ist wichtig bei der Eiablage.

Was kann ein Wurm alles wahrnehmen?
Es gibt einen Tastsinn, welcher aus Zellen besteht, die über den ganzen Körper verteilt sind, vorzugsweise aber im Kopfbereich. Als Tastorgan kann man die Borsten und die Kopflappen ansehen. Auch wenn es jetzt weit hergeholt ist, so würde ich diese Borsten bildlich mit den Beinchen eines Tausendfüßlers vergleichen.

Sinneszellen in der Mundhöhle geben Auskunft über den Rottegrad des Futters, welches sie nur in verflüssigter Form zu sich nehmen können.

Druckveränderungen werden ebenfalls über besondere Druckzellen und Nervenenden wahrgenommen. Über diese Zellen wird z.B., signalisiert wenn sich ein Räuber nähert, wie der Maulwurf.

Auch Lichtzellen gibt es, über welche der Wurm bestimmte Lichtfarben erkennen kann. Diese Lichtzellen verteilen sich am ganzen Körper, wobei im Kopfbereich die meisten Zellen, am Hinterteil wenige Zellen und in der Körpermitte nur vereinzelt Zellen zu finden sind. Auf UV Licht reagieren die Würmer heftig, eher blaues Licht wird gemieden, Rotlicht hingegen löst in den Würmern keine Reaktion aus.

Geschmackszellen hat ein Kompostwurm ebenfalls, zumindest wurde nachgewiesen dass er süß und bitter unterscheiden kann.

Fressen und Verdauen
Im Prinzip ist ein Wurm nichts anderes als eine Röhre die vorne ansaugt und hinten das angesaugte als Wurmhumus wieder ausscheidet. In dieser Röhre allerdings ist ein Chemielabor eingebaut, welches ich hier nicht wirklich erklären kann.

Futter, welches aus Rottematerial, Erde und Mineralien besteht, wird über die Mundöffnung aufgesaugt und im Schlund über spezielle Drüsen angefeuchtet. Vom Schlund aus wandert der angefeuchtete Speisebrei in die Speiseröhre, an deren Ende die Kalkdrüsen sitzen. In diesen Kalkdrüsen kann dem Futterbrei Calciumcarbonat entzogen oder bei Bedarf zugeführt werden. Die Reise geht nun in den Drüsenmagen wo der Speisebrei gesammelt wird. Von hier gelangt der gesammelte Speisebrei in den Muskelmagen, welcher den Speisebrei durch große Muskelkraft in den Mittel- und Enddarm presst. Im Mitteldarm erst beginnt der eigentliche Verdauungsvorgang. Hat der Wurm dem Speisebrei die benötigten Stoffe entzogen, wandert der Rest in den Enddarm. Hier werden die Reste des Speisebreies mit Schleim umhüllt und über den After ausgeschieden. Das Endergebnis ist Wurmhumus, welcher viele Umwandlungsprozesse im Wurm hinter sich hat. Diese Umwandlungsprozesse kann nur ein Wurm vollbringen. Man stelle sich einen Chemiekonzern in einer Größe von 6 bis 15 cm vor.
Der "Chemiekonzern" Wurm produziert im Mittel 200 Gramm Wurmhumus im Jahr.
Bleibt noch die Frage wie ein Kompostwurm Flüssigkeit los wird.
Jedes einzelne Segment besitzt paarig angeordnete Öffnungen, welche mit einem schlauchförmigen Gebilde verbunden sind. Über dieses System gibt der Wurm überschüssige Flüssigkeit ab.

Futter
Als Futter für die Wurmfarmbewohner werden in der Regel sowohl Rüstabfälle aus der Küche, als auch Gartenabfälle genommen, was auch der eigentliche Grund für die Anschaffung meiner Wurmfarm war, ist, oder sein wird. Leider fehlen auf Dauer diesem Futter Mineralien, welche man zusetzen muss. Fertige Mischungen kann man für teures Geld erwerben, ist aber nicht wirklich nötig. Man findest alles im Gartenselbst oder man hat es schon für den Garten gekauft... Steinmehl zB.
Auf das Thema, geeignetes oder ungeeignetes Futter, möchte ich hier nicht eingehen. Dieses Thema ist zu Hauf im Internet zu finden.
Rüstabfälle kann man in jeder Größe einbringen, jedoch ist es sinnvoll diese Rüstabfälle zu zerkleinern. Die Größe der Rüstabfälle bestimmt auch die Dauer Rotte, große Futterstücke brauchen zum verrotten wesentlich mehr Zeit da diese im Verhältnis zur eigenen Größe wenig Oberfläche bieten. Zerkleinerte Rüstabfälle bieten den Mikroorganismen mehr Oberfläche, was zur Folge hat, dass sich diese schneller zersetzen. Die Futtergaben selbst sollten strukturreich sein. So entstehen wichtige Hohlräume für die Sauerstoffversorgung der Wurmfarmbewohner. Der Umwandlungsprozess erfolgt unter aeroben (auch oxisch genannt) Bedingungen, was nichts anderes bedeutet, als dass unsere Farmbewohner Sauerstoff zum Leben brauchen.
Was passiert wenn man ein ganzes Blatt in die Farm gibt?
Alsbald wird dieses Blatt von den Würmern entdeckt und auf Fressbarkeit hin untersucht. Schnell stellt so ein Wurm fest, dass diese Futtergabe noch nicht verwertbar ist. Er wird dieses Blatt mit Kothaufen und Körperflüssigkeiten überziehen. In den Hinterlassenschaften des Wurmes befinden sich lebende Mikroorganismen, die sofort beginnen das Blatt zu zersetzen. Auf diese Weise leitet der Wurm die Zersetzung selbst ein.
Generell kann ein Wurm aber alles fressen was irgendwann einmal gelebt hat, selbst Mineralöl auf Pappe ausgebracht, ist oder soll für einen Wurm kein Problem sein. Vor dem Wurm kommen allerdings erst die Mikroorganismen.

Originaltext in Englisch, hier geht’s zur "Trinity Ranch" leider ist die Seite in englisch aber man sollte sie gelesen haben.

„Want a really weird one? If you have a neighbor who keeps a piece of cardboard beneath their car to catch oil leaks, lift up that piece of oily cardobard once. You will almost always find earthworms coiled beneath the oil spot. Even motor oil, which is after all derived from living plant and animal matter, supports microbes which support earthworms. The bottom line is that worms can eat ANYTHING that was once living or part of a living thing. There is no list of toxic foods because, well, there really aren't any.”

Die Nachkommen
Männlich und weiblich gibt es bei den Würmern nicht, jeder Wurm ist sowohl als auch, sie sind Zwitter. In Ausnahmefällen soll sich ein Wurm selbst befruchten können, biologisch ist das möglich, in der Regel allerdings sucht sich ein Wurm immer einen Partner. Eine Selbstbefruchtung allerdings wurde schon protokolliert. Feste Zeiten für die Paarung gibt es nicht, sie sind aber temperatur- und feuchtigkeitsabhängig. In der Natur findet dieses Ritual eher im Frühjahr und im Herbst statt, in einer Wurmfarm kann das aber anders aussehen.
Auf den Paarungsakt gehe ich jetzt nicht näher ein, den könnt Ihr besser im Internet nachlesen, siehe Link.
Unter Laborbedingungen kann E. fetita im Sommerhalbjahr etwa 100 Kokons produzieren, wobei aus jedem Kokon bis zu 10 junge Würmer schlüpfen können, im Mittel allerdings sind es nur 3,5 Jungwürmer die schlüpfen. Unter optimalen Bedingungen dauert es dann ca. 12 Wochen bis ein junger Eisenia geschlechtsreif wird und selbst Kokons erzeugen kann. Auch hier soll der E. andrei die bessere Wahl sein.

Eine Hochrechnung besagt:
aus 100 Würmern können im Jahr 28888 Würmer, 262813 Jungwürmer und 97383 Kokons entstehen, wobei in den Kokons 262813 potenzielle Würmer enthalten sein können. Diese Vermehrungsrate lässt sich aber selten auf eine Wurmfarm übertragen, hierzu stimmen in den meisten Fällen die Voraussetzungen nicht.


Es ist durchaus möglich, dass sich verschiedene Kompostwurmarten zwecks Fortpflanzung paaren, es kann auch zur Eiablage kommen. Jungwürmer aus diesen Paarungen allerdings hat es bisher nicht gegeben.

An dieser Stelle möchte ich noch auf ein Dokument hinweisen welches ich erst am 15.05.2011 gefunden habe. Hier werden Fetida und Dendrobena in einem Wissenschaftlichen Versuch verglichen. Zum Dokument

An dieser Stelle möchte ich nochmals darauf hinweisen, daß es kaum Informationen gibt die sich nicht widersprechen, nehmt also alles gelesene nicht als das "Maß aller Dinge"an.


Es folgen weiterführende Links, Bilder und Videos, auch Bilder und Videos können auf andere Seiten führen
… es fehlen noch Bilder von Dir, Dir und Dir… gerne reichen wir noch Tipps, Bilder und Videos nach.

kiko

Weiterführende Infolinks
Streuschicht bei Wikipedia
Frosttauglich bei Wikipedia, siehe unter überleben im Winter


Nachfolgend einige Bilder.

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Der Lebensbereich eines Kompostwurmes, hier fühlt sich ein Kompostwurm wohl. /©Kiko63505

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Ein Blick in die Farm, man sieht Futter in allen Stadien der Verrottung. ©/Kiko63505

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Dieses Futter liegt schon eine kleine Weile in der Farm, aber von Geruch ist da nichts festzustellen. /©Kiko63505

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Frischer Paprika auf Küchentuch, gut zu erkennen welche Hinterlassenschaften die Würmer hinterlassen haben. /©Kiko63505

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Nicht mehr lange und es ist gutes Wurmfutter. /©Kiko63505

Es wäre schön wenn ich nun das erreicht hätte was ich vorhatte, euch einfach eine Wurmfarm und deren Bewohner, etwas näher zu bringen. Nun endet das Leben in einer Wurmfarm nicht am Deckel, es geht in der Natur weiter.

Euer Kiko63505

Dieses Dokument wurde am 29.05.2011 von Kiko63505 geändert und ergänzt




Zuletzt als neu markiert von Kiko63505 am 18. Juni 2012 21:51.
in bester Absicht, euer Kiko63505

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