Tomaten 2012, "kleines Tagebuch"

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Tomaten 2012, "kleines Tagebuch"

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 2. Mai 2012 20:25

Hallo in die Runde,

Vorab mal ein Link zu einem Inforeichem PDF Dokument in Sachen Tomaten, ein Blick in dieses Dokument kann ich nur empfehlen.

Der Umstand, das ich heute die erste Tomatenblüte an meinen noch eingetopften Pflanzen entdeckt habe, veranlasst mich das Tomatenjahr 2012 zu eröffnen.
Die Vorgeschichte zu den diesjährigen Tomaten könnt Ihr hier nachlesen. In diesem Beitrag habe ich erstmals einen Mondkalender unter die Lupe genommen, rein aus Neugier eben. Protokolliert habe ich hier alle Schritte, vom Tag der Aussaat bis zum heutigen Tag.

noch ist die Blüte winzigklein.

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Re: Alles fängt im Boden an.

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 12. Mai 2012 16:42

Hallo in die Runde,

Alles fängt im Boden an, das trifft auf jeden Garten und auf jeden Blumentopf zu. Der Boden ist für die Pflanzen die Lebensgrundlage schlechthin, schlechter Boden bedeutet auch schlechtere Pflanzen, toter Boden bedeutet ebenfalls schlechtere Pflanzen.
In der Natur gibt es vielerlei verschiedene Böden mit unterschiedlichen Nährstoffzusammensetzungen und die Pflanzen haben sich eigentlich an die Böden angepasst. Wir als Hobbygärtner müssen den Boden nehmen, den der Garten für uns bereit hält. Es liegt an uns den Boden so aufzuarbeiten, das er unseren Wunschpflanzen eine gesunde Basis bietet. Dieses Aufarbeiten kann unter Umständen sehr lange dauern und ist meistens mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden, wobei ein Mindestmaß an Grundwissen vorhanden sein sollte.
Etwas leichter sieht es da bei Topfpflanzen aus, jeder Garten- und Baumarkt bietet heute ein großes Sortiment an Pflanz- und Blumenerde an. Man kann fast für jede Art von Pflanzen eine entsprechende Erde kaufen, das ist zwar nicht ganz preiswert, aber diese Erden sind in der Regel sehr gut.
Auch ich muss mir Jährlich einige Säcke (4 bis 6) Pflanzerde kaufen, die ich allerdings noch aufarbeite nach eigenen Vorstellungen. In diesem Jahr waren es einige Säcke mehr, da ich in diesem Jahr einiges mehr an Topfpflanzen habe. Normalerweise langen mir 3 Tomatenpflanzen und 2 Paprikapflanzen, in diesem Jahr sind es bis jetzt noch 9+1 Tomatenpflanzen und 5 Paprikapflanzen.
Die kleinsten Töpfe haben 40 Liter Inhalt, die größten haben 90 Liter Inhalt. Alle Töpfe haben eine Drainageschicht die mit einem Vlies überdeckt wird. Dieses Vlies verhindert das sich Substrat nicht in der Drainagebene absetzt und diese verschlämmt.

Aus den letzten Jahren habe ich 5 Kübel, mit je 40 Liter Inhalt, die schon im letzten Herbst so gut wie fertig waren. Bevor ich in diese Kübel Pflanzen setzte, wird hier nur noch ein wenig Wurmhumus und Kompost eingearbeitet. Das eigentliche Substrat ist schon 3 Jahre in Verwendung und es ist noch nicht absehbar wann ich dieses komplett ersetzen muss.

Mein neues Substrat wird folgendermaßen zusammengesetzt.
45 Liter Kauferde (leider schon leicht angedüngt) (sofort verwertbar)
0,5 bis 1 Liter Kompost ca. 1 Jahr alt oder etwas jünger (langsame Freisetzung von Dünger)
0,2 Liter Wurmhumus (sofort verfügbar)
2 Liter Rindenkompost erstmalig (langsame Freisetzung von Dünger)
Hornspähne eine Handvoll (langsame Freisetzung von Stickstoff)
Rinderdungpellets eine Handvoll (fast sofort als Dünger verwertbar NPK 2,1-2,1-2,4)
1 Liter Bentonit (tonhaltiges Material und Mineralstoffe)
2 Liter Holzkohle (habe ich derzeit leider nicht mehr)
Steinmehl nach Gefühl, eine Handvoll vielleicht (wichtige Mineralien)

Alles in allem ist das ein wenig viel Dünger, das meiste allerdings ist eine Art "Langzeitdünger" und steht erst im Folgejahr zur Verfügung.

Das alles wird gründlich miteinander vermischt und kann dann in die Töpfe eingebracht werden. Sobald die Pflanzen in die Töpfe eingearbeitet werden, wird in jedes Pflanzloch noch eine Handvoll Wurmhumus mit eingebracht. Mit dieser Methode hatte ich bisher nicht ein einziges mal so etwas wie ein Pflanzschock, auch nicht als ich die ganz jungen Pflanzen das erste mal umgetopft habe.
In den nächsten Monaten werde ich regelmäßig mit Brennnessel-/ Schafsgarbenjauche zusätzlich düngen. An 3 aufeinander folgendenTagen im Monat, wird zusätzlich noch mit einem Brennnesselauszug gespritzt.
Die letzten Bilder vor dem Umpflanzen.

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die linke Pflanze hatte einen kleinen Windunfall
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Re: Tomaten 2012

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 15. Mai 2012 18:12

Hallo in die Runde,

Nun sind die Eisheiligen vorbei und meine Tomaten und Paprika haben die Kälte gut weggesteckt. In den letzten beiden Tagen allerdings hatte ich die Pflanzen mit einem leichten Vlies zugedeckt, immerhin hatte es bei uns 3°C.
Vatertag wird der Tag sein, an welchem ich die Pflanzen in die endgültigen Töpfe verpflanzen werde. Es wird auch allerhöchste Zeit, denn die alten Töpfchen sind viel zu klein.
Das Monkalenderexperiment geht natürlich weiter bis zur Ernte. Derzeit allerdings kann ich weder für noch gegen den Mondkalender plädieren.

Update 17.05.2012
Der heutige Morgen ist sehr frostig und ich musste am Auto sogar Eis kratzen. Das ist kein guter Grund um meine Tomatenpflanzen in die neuen Töpfe zu verpflanzen. ich werde dieses Vorhaben auf Samstag verschieben, wobei Samstag auch Mondkalendermäßig ein guter Tag sein soll.

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Re: Tomaten 2012, "kleines Tagebuch"

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 22. Mai 2012 20:52

Hallo in die Runde,

Am 17/18/19.05.2012 habe ich nach und nach meine Tomaten in die großen Töpfe verpflanzt. Alles ging recht gemütlich von statten, ich hatte ja viel Zeit. Die Auspflanzaktion hat wunderbar geklappt, es waren keinerlei Nachwirkungen bei den Pflanzen feststellbar.
Erstmalig habe ich beim auspflanzen auf einen Tipp eines Uraltgärtners mit viel Erfahrungen gehört und ich kann bis jetzt sagen ...das hat gepasst.
Der Tipp von Ferdi:
Man entfernt die unteren Blätter an der Tomatenpflanze, in meinem Fall waren das 3 Blattpaare. Das Pflanzloch wird eher länglich als tief ausgehoben und mit Brennnesseln gefüllt. Ich habe hierzu soviel Brennnessel benutzt, dass der Kuhlenboden ca. 1cm hoch bedeckt war. In diese Pflanzkuhle habe ich die Pflanzen waagrecht hineingelegt und mit meinem Substrat gut bedeckt...fertig. Die Tomatenpflanze liegt in den nächsten 2 bis 3 Tagen fast am Boden, aber keine Angst, diese stellt sich alsbald wieder hin. Sinn der Aktion ist den Wurzelbereich deutlich zu vergrößern, was letztendlich eine bessere Nährstoffversorgung der Pflanze garantiert.
Durch das entfernen der Blattpaare und das damit tiefe einpflanzen, lässt die Pflanze recht klein aussehen, aber auch das ist vorübergehend.
Kurz zu meinen Pflanzen:
Alle Pflanzen waren sehr gut durchwurzelt, vermutlich lagt es daran, dass ich die Pflanzen schon 2 mal umgetopft hatte und jedesmal hatte ich mindestens ein Blattpaar entfernt und die Pflanze tiefer eingetopft. Ein weiterer Vorteil, den ich für mich feststellen konnte, war die kräftige Entwicklung der Pflanze. Hauptstamm und Seitenäste waren sehr kräftig, so das ich bis heute noch keinen Stützstab gebraucht habe. Zum Zeitpunkt der Auspflanzung hatte alle Pflanzen schon 2 bis 3 Blütenstände, was mich natürlich riesig gefreut hat. Seit 2 Tagen nun habe ich auch schon gelbe Blüten und sicherlich werde ich alsbald die erste Tomate entdecken dürfen.

Kurz zum Mondexperiment: Zum Zeitpunkt der Auspflanzung konnte ich keinerlei Unterschiede feststellen.

Diese Pflanze hat schon 2 Blütenstände an welchen sich die Blüten gelb färben.

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Re: Tomaten 2012, "kleines Tagebuch"

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 28. Mai 2012 15:31

Hallo in die Runde,

Alle Pflanzen sind nun ausgepflanzt und entwickeln sich mehr als prächtig. Wie gut die Pflanzen sich weiterentwickeln werden, ist nicht nur vom Substrat abhängig, sondern auch vom Wetter. Mein Substrat kann ich beeinflussen, das Wetter wohl kaum. Was jetzt wirklich zählt sind die Sonnenstunden in den nächsten Monaten.
Die Pflanze 5a, es ist die kartoffelblättrige Pflanze, liegt in der Entwicklung ganz vorne, wobei ich jetzt nicht sagen kann ob diese Pflanze möglicherweise von Natur aus eine frühere Entwicklung mit gebracht hat. Derzeit hat die Pflanze 5 Blütenstände und schon die ersten sichtbaren Tomaten. Alle anderen Pflanzen haben bis zu 3 Blütenstände und auch hier dürften sich in den nächsten 2 Tagen die ersten Tomaten zeigen.
An zweiter Stelle liegt, ich will es kaum glauben, die Pflanze 1d. Diese Pflanze wurde recht früh ausgesetzt und ich gab Ihr deshalb auch kaum eine Überlebenschance. Diese Pflanze hat lange keinerlei Entwicklung gezeigt, Grund hierfür waren die doch recht kalten Temperaturen im Freien. Diese Pflanze wurde auch nicht sehr tief eingepflanzt, sie sitzt also in "normaler" Pflanztiefe. Als Ausgleich habe ich diese Pflanze jetzt einmal mit Frischekompost gemulcht, hier bin ich mal neugierig wie sich das entwickelt.
Da gibt es dann noch der "Wildwuchs", eine Tomatenpflanze aus wildem Samen einer Harzfeuer. Diese Pflanze wird nicht bewertet werden, allerdings interessiert mich deren Entwickluntg.
In eher unregelmäßigen Abständen, ungefähr einmal die Woche, bekommen die Pflanzen Brennnesseljauche a la Kiko in einer Verdünnung 1:20. Ebenso unregelmäßig bekommen die Pflanzen eine Blattbehandlung mit Brennnesselkaltauszug pur, oder aber eine Blattdüngung mit Brennnesseljauche 1:50. Ich erhoffe mir hierdurch eine Pflanzenstärkung zu erreichen, mal sehen ob das wahr werden wird.

Aus meinem Experiment sind folgende Pflanzen ausgepflanzt worden:
Vor dem Stichtag gesät
1a Tomate
1b Tomate
1d Tomate Ausgepflanzt am 03.04.2012

am Stichtag nach Mondkalender gesät
5a Tomate kartoffelblättrige Tomate
5b Tomate
5c Tomate verschenkt
5d Tomate verschenkt

Nach dem Stichtag gesät
6a Tomate

ohne Wertung
1 Harzfeuer aus "wildem Samen"

Kurz zu den Paprikapflanzen:
4 Stück haben es geschafft ausgepflanzt zu werden, wobei 2 der Pflanzen schon am 03.04.2012 ins Freiland (Kübel) ausgepflanzt wurden. Zwischen den frühen und späte ausgepflanzten Paprika gibt es in der Entwicklung keine Unterschiede.

Bilder folgen
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Re: Tomaten 2012, "kleines Tagebuch"

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 30. Mai 2012 20:11

Hallo in die Runde,

Die versprochene Bilder kommen zwar ein wenig später, aber sie kommen.

Diese Tomate, ist die Tomate, welche am weitesten entwickelt ist, da macht das zusehen beim wachsen schon spass. Noch brauch die Tomate keine Stütze, das kann aber nicht mehr lange dauern.

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Hier mal die Früchte der Pflanze, noch klein, aber immerhin. Eine Harzfeuer ist das allerdings nicht, auch wenn es der Samenproduzent auf seine Verpackung geschrieben hat.

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Beide Pflanzen sind gleich alt und stammen aus einer Samentüte. Die linke Pflanze wurde am 3 April ins Freie gesetzt und das ohne jeglichen Schutz gegen Kälte usw. Die rechte Pflanze wurde, je nach Temperatur im Freien, schon mal für einige Tage ins Haus geholt. Man sieht deutlich den Entwicklungunterschied.

Bild

Achtet mal auf die linke Pflanze im nächsten Bild, sieht sie nicht prächtig aus? Es handelt sich hier um das kümmerliche etwas aus obigem Bild. Selbst die Eisheiligen haben der Pflanze nichts anhaben können.

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Update 01.06.2012, Blatt- und Stielmasse haben in den letzten Tagen doch stark zugenommen. Zum Teil berührten die Blätter schon die anderen Pflanzen, was ich vermeiden möchte. Die Pflanzen brauchen Platz für den Wind, der die Pflanzen schnell abtrocknet und somit Krankheiten vorbeugt. Aus diesem Grund habe ich die ersten Blätter über dem Substrat ganz entfernt und einige Blätter oberhalb um die Hälfte reduziert.
Wer immer auch an seinen Tomaten Blätter zurückschneiden sollte, bitte nicht allzuviel von der Blattmasse entfernen. Die Blattmasse unterstützt unter anderem das Ausreifen als auch den Geschmack der Tomaten.
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Re: Tomaten 2012, "kleines Tagebuch"

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 6. Juni 2012 17:57

Hallo in die Runde,

Seit nun einer Woche haben wir beschissenes Wetter, Regen, Regen und nochmals Regen. Natürlich sind auch die derzeitigen Temperaturen nicht gerade sehr gartenfreundlich. Die Vorhersage für die kommenden 8 Tage sieht bei uns im Moment auch noch nicht viel besser aus.
Freilandtomaten, ohne jeglichen Schutz, haben es jetzt nicht gerade leicht. Das Wachstum allerdings haben die Tomaten noch nicht eingestellt, wenn auch die Entwicklung der Pflanzen etwas langsamer voranschreitet wie gewohnt, aber sie entwickeln sich.
Seit Tagen nun warte ich auf trockenes Wetter um meine Pflanzen mit Brennnesseljauch zu besprühen, das macht allerdings bei dem Regen nicht wirklich viel Sinn.

Hier die derzeitige Entwicklung der Kartoffelblättrigen Tomate. Die Blattschäden stammen vom letzten Hagel.

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Hier sind meine ersten Tomaten der Harzfeuer.

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Re: Tomaten 2012, "kleines Tagebuch"

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 26. Juni 2012 18:06

Hallo in die Runde,

In den meisten Teilen Deutschlands dürfte das Wetter im Juni absolut bescheiden gewesen sein, zumindest war es kein gutes Gartenwetter. Unabhängig vom Wetter allerdings haben sich meine Freilandtomaten dennoch prächtig entwickelt. Vergleiche zu Nachbars Tomaten liegen mir vor und diese sind, obgleich sie unter einem Dach stehen, weit hinter den meinigen zurück. Ich komme aus diesem Grund immer mehr zu der Überzeugung, das es mein Substrat ist, was die Tomaten derart vorwärts treibt. Das Substrat ist nur mit meinem Wurmkompost und mit meinem Kompost aufgedüngt worden, ab und an gab es auch Brennnesseljauche. Wurmkompost ist mehr als nur ein NPK Dünger, Wurmkompost ist der ultimative natürlichste Dünger der Natur und enthält neben einem ausgewogenen NPK Verhältnis noch viele weiter Stoffe die die Pflanzen dringend zur Stärkung benötigen.

Die Kartoffelblättrige Tomate scheint eine Tomatensorte zu sein, die etwas früher als meine Harzfeuer ist. Die Entwicklung bei den Harzfeuer allerdings ist ebenfalls sehr gut, Bilder folgen.
Auf dem Bild ist die erste Rispe der Pflanze zu erkennen.

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Hier ist die zweite Rispe mit vielen vielen Blüten und auch schon den ersten Tomaten.

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Die zweite Rispe von hinten abgelichtet... viel spass beim zählen.

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Re: Tomaten 2012, "kleines Tagebuch"

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 4. Juli 2012 20:04

Hallo in die Runde,

Das schlechte Wetter hat zumindest etwas nachgelassen, obgleich es noch mehr als genug regnet.
Ich kann jetzt nur hoffen, dass es in den nächsten 8 Wochen viele Sonne und Wärme gibt. Die Summe der Sonnenstunden bisher war für Tomaten einfach viel zu wenig, vermutlich wird es sogar Qualitätseinbußen bei den Tomaten geben.
Die Entwicklung bei meinen Tomaten war trotz des schlechten Wetters zufriedenstellend. Die Pflanzen hängen voll mit Tomaten und noch mehr Tomatenblüten.
Der Mondkalender konnte sich auch während der schlecht Wettertage nicht durchsetzen.

Die Kartoffelblättrige Tomate zeigte als erste Tomatenpflanze rot :D, es kann also nur noch wenige Tage andauern bis ich die erste Tomate essen kann.
Im Bildvordergrund ist eine kleine Tomate sichtbar... hier ist mir eine Triebspitze samt Blüte abgebrochen und diese habe ich ohne Umschweife direkt ins Substrat gedrückt. Nur wenige Tage später wuchs diese Triebspitze einfach weiter.
So ganz nebenbei teilt sich die Tomaten den Kübel noch mit einer Paprika... geht nicht gibts nicht :mrgreen:

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Meine zweitbeste Harzfeuer, trotz Halbschatten zeigen sich hier ebenfalls viele Tomaten und Blüten.

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Meine beste Harzfeuer, ursprünglich stand auch diese im Halbschatten, ich musste aber wegen der starken Entwicklung der Pflanzen einen Standortwechsel vornehmen. Die zerfledderten Blätter habe ich dem Huhn im obigen Bild zu verdanken :lol:

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Re: Tomaten 2012, "kleines Tagebuch"

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 7. Juli 2012 17:53

Hallo in die Runde,

Soeben habe ich die erste reife Tomate aus 2012 geerntet und auch schon gegessen. Die Sorte ist mir leider unbekannt, ich kann nur sagen, das es sich hierbei um die kartoffelblättrige Tomate handelt. Allem Anschein nach ist es eine frühe Tomate. Die Tomate war ein wenig verwachsen, was aber ein Einzelfall zu sein scheint. Alle anderen Tomaten sind "normal rund".
Die Tomate war recht schnittfest, sehr saftig und süß. Die Sorte allerdings scheint ein wenig mehlig zu sein, was mir persönlich jetzt nicht so recht ist. Mit meiner Harzfeuer kann diese Tomate nicht wirklich mithalten, allerdings kommt die Harzfeuer erst in einigen Wochen zur Reife. Für das nächste Jahr werde ich mich mal mit alten Sortenreinen Tomatensorten auseinandersetzen.

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