ringworms wurmfarmexperimente

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ringworms wurmfarmexperimente

Ungelesener Beitragvon ringworm » 20. März 2013 13:03

Hallo,

hier nun die Vorstellung meiner jüngsten Versuche zu funktionierenden häuslichen Wurmfarmen.

1. "WormCafe" Wieder angefangen habe ich letzten Oktober mit einem orig. "Worm Cafe", das ich etwas günstiger in England bekommen habe. Es hat den Vorteil, gleich starten zu können, und auch etwas "professionell" auszusehen, was für einen Start innerhalb der eigenen vier Wände im Sinne des Familienfriedens nicht zu unterschätzen ist. Geliefert wurde aber etwas verquer, so daß ich statt zusätzlicher Böden eine extra Bodenwanne habe, und diese nun als Zweitsystem auf einem Holzgestell neben der originalen laufen habe. Hier ein paar Bilder, allerdings gibt es dazu jede Menge Info´s im Netz, mit schöneren Fotos und auch Videos.

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Die beiden WormCafes, vorne der "Ableger" ohne Stelzen
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Prinzipiell teile ich kikos Kritik an diesem System ("zu teuer, gibt bessere"), aber für mich war es tatsächlich die Möglichkeit zu einem schnellen, guten Wiedereinstieg (es wird alles komplett geliefert). Was m. Erfahrung nach nicht funktioniert ist das Durchwandern der Böden, allerdings kam es mir von Anfang an auch auf eine möglichst rasche Vermehrung der Würmer an, um im Frühjahr viel Humus für den Garten zu haben. Ich betreibe die Cafes daher parallel, will heißen, die Böden sind nicht ineinander geschachtelt, sondern einfach mit ein paar Abstandshaltern übereinander gestapelt, so daß auch mehr Luft zirkuliert. Ineinander schachteln kann man die Böden vermutlich erst, wenn der Humus absolut umgesetzt ist, ansonsten führt der praktisch vollständige Luftabschluß zu Faulprozessen, und dann zum Wurmexodus. Aber auch das Hochwandern aus der Bodenwanne scheint nur eine Idee des Herstellers gewesen zu sein: Bei mir sammeln sich da immer ziemlich viele, und das macht eigentlich nicht so viel Sinn.
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2. Kleine Plastikkisten Ursprünglich hatte ich vor, hier "die Kleinen" aufzuziehen, auch aus Kokons, aber das hat sich erübrigt. Gebaut habe ich sie aus zwei kleineren Plastikkisten von Ikea ("Samla"?, 28X40X14cm). Darein habe ich unten je zwei kleine Drainageöffnungen, und an die Wände je zwei kleine Lüftungsöffnungen gemacht. Die Idee war, dass es so zu einer Zirkulation in den oben offenen Kisten kommen kann; möglicherweise würden sich auch sonst schwerere Gase über dem Substrat ansammeln. Oben decke ich sie wegen Fruchtfliegen mit dünnem Vorhangstoff aus Nylon ab (billig und strapazierfähig).Hier ein paar Bilder:
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3. Umgebaute Mörtelwanne Angeregt wurde ich zu diser Kiste durch ein Video auf YouTube von SuperwurmTV ("ausbruchssichere Wurmbox"), und ich halte sie nfür ein sehr gutes System, da eine recht große Oberfläche zur Verfügung steht, und man die Mörtelwannen dann mit zwei Latten dazwischen auch prima stapeln kann (etwa im Garten). Auch hier habe ich Drainage- bzw. Lüftungsgitter eingebaut, die ich dann vor dem Einbau mit dem Nylonstoff bespannt habe. Das ist eigentlich der einzige Unterschied zum Original auf YouTube.
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Auch diese Kiste decke ich mit dem Nylonstoff ab.

Prinzipiell wäre eine Wurmkiste aus Holz natürlich schöner, und in vielerlei Hinsicht auch besser. Allerdings ist es einmal eine Frage der Kosten, und ab einer bestimmten Größe auch des Gewichtes. Derzeit bin ich mit den Mörtelkisten jedenfalls sehr zufrieden. Für den Sommer plane ich zwei, drei Wurmrohre im Garten anzulegen, auch dazu wurde ich durch ein Video auf YouTube ("wormtower"?) angeregt. Gut soweit erstmal,
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Re: ringworms wurmfarmexperimente

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 23. März 2013 10:11

Hallo Ringworm,

danke für den Beitrag, der mich doch stark an meine ersten Versuche erinnert. Auch ich habe mit einer Mörtelwanne angefangen, die man allerdings nicht wirklich als "wohnraumtauglich" bezeichnen kann / konnte. Eine wirklich gute Auswahl für Wohnräume sind natürlich die käuflichen Produkte und die sind meist aus Plaste. Es gibt auch schöne Holzkisten für Wohnräume, aber die sind unbezahlbar.

Was m. Erfahrung nach nicht funktioniert ist das Durchwandern der Böden,


Dieses Problem kenne ich jetzt nur vom hörensagen, ich selbst habe dies Probleme nicht. Das kann allerdings an den Futtergaben als auch am öfteren auflockern des Substrates hängen. Ich füttere vielfältig und ich wende öfters mal das ganze Substrat, so kann alles schön zirkulieren und es verfestigt sich nichts.
Eine Lampe wie sie in Bild 1 zu erkennen ist, habe ich auch noch nie gebraucht, da ich auch keine Wurmfluchten kenne. Warum diese Wurmfluchten bei mir nicht auftreten, ist mir unbekannt, aber auch hier vermute ich, dass meine Art zu füttern und das wenden des Substrates im optimalen Bereich liegen.

2. Kleine Plastikkisten Ursprünglich hatte ich vor, hier "die Kleinen" aufzuziehen, auch aus Kokons, aber das hat sich erübrigt.


Ich habe gerade was die Wurmzucht angeht einige Experimente gemacht, vielleicht könnten diese Deine Neugier wieder wecken. siehe hier
Fliegen und Mücken habe ich eher selten, werde aber davon auch nicht verschont. Im Wohnraum kann so was sehr lästig sein oder sogar zur Plage werden. Oberstes Gebot ist das abdecken der Abfälle, aber es gibt da auch noch Alternativen, siehe hier. Diese Alternative kann ich jetzt wirklich nur empfehlen da diese absolut unschädlich für die Wurmfarm ist.

Für den Sommer plane ich zwei, drei Wurmrohre im Garten anzulegen,


Diese Idee ist gut und ist auch förderlich für die Lebensformen im Garten. Man sollte allerdings nicht von hohen Umsatzraten ausgehen, denn dem ist nicht wirklich so. Wichtig hierbei erscheint mir, dass man das Umfeld im Garten einfach mit Lebensformen ausrüstet und diese sind dann die wirklichen Nutzbringer im Garten.
Für das Abdecken der Farmen empfehle ich einen Naturholzdeckel, den man über das Netz legen kann. Hierdurch wird einfach das Klima innerhalb der Box etwas stabiler und dass wiederum kommt den Lebensformen in der Farm sehr entgegen.

Weiterhin viel Spass mit Deinem Hobby.

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