Wurmfutter, was, wann und wieviel?

Fragen und Antworten rund um den Kompostwurm.

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Re: Wurmfutter, was, wann und wieviel?

Ungelesener Beitragvon hajo » 30. Juli 2011 22:04

Hallo Wurmbär,
hätten wir heute dem Regen getrotzt, wäre mit Sicherheit mindestens der Vizemeister dringewesen.
Einige Besucher, die uns kannten, waren schon gespannt, was wir dieses Jahr den so zu bieten hätten,
waren aber nach unserer Antwort recht enttäuscht.
Die müssen auch bis zum nächsten Jahr warten, wir ja auch.
Als "Enschädigung" stelle ich hier mal für Euch unser Boot von 2009 ein:
"ABWRACKSCHLITTEN"
war für's erste Mal mitmachen schon der 2. Platz.
Gruß Hajo
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hajo
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Re: Wurmfutter, was, wann und wieviel?

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 31. Juli 2011 04:02

Moin Hajo,

ich kann mich jetzt nur Wurmbär anschließen.
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Re: Wurmfutter, was, wann und wieviel?

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 31. Juli 2011 13:37

Nun möchte ich doch wieder einmal auf das Ursprungsthema zurückkommen...

Derzeit ist meine Wurmfarm fast voll mit Futter, eng wird schon der Freiraum für eine optimale Sauerstoffversorgung. Will ich einen Wurm sehen oder ein Wurm will flüchten, so ist das anstrengende Arbeit. Ich müsste jede Menge Futter aus der Box entnehmen, zur Seite räumen geht wegen Platzmangel kaum noch, um auch nur einen Wurm zu sichten. Der lose und frische Futteranteil verteilt sich auf einer Fläche von 70x40cm und dürfte ca. 25 bis 30 cm hoch sein.
Unter anderem habe ich eine gute Portion Brennnessel in die Farm gegeben, diese wurden nur aus der Erde genommen und so wie sie waren ab in die Box. Eigentlich habe ich in der letzten Zeit kaum noch was zerkleinert, wie gefunden so serviert...
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Re: Wurmfutter, was, wann und wieviel?

Ungelesener Beitragvon Wurminator » 2. August 2011 22:35

1Kg am Tag? Das ist ganz schon viel! Bleibt den die Menge an Futter progressiv? Das kann ich mir in so einer Kiste nicht vorstellen.
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Re: Wurmfutter, was, wann und wieviel?

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 3. August 2011 06:18

Hallo Wurminator,

Willkommen im Club,

1Kg am Tag? Das ist ganz schon viel! Bleibt den die Menge an Futter progressiv? Das kann ich mir in so einer Kiste nicht vorstellen.


Nun kann ich mir vorstellen dass Du ein wenig erschrocken bist über die Zahlen, wobei diese nur ein Ansatzpunkt sein können. Ich habe ein Holzfarm und kann dadurch auf ein gutes Klima setzen. Ich habe also keine Probleme mit zuviel frischem Futter. Das Futter ist haltbar bis zur endgültigen Zersetzung, was aber in Kunstofffarmen durchaus anderst sein könnte.
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Re: Wurmfutter, was, wann und wieviel?

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 3. August 2011 20:57

Hier nochmal einige Bilder vom Futter in der Farm.
Die Bilder liegen auf einem neuen Bilderserver, der die nachfolgende Bilddarstellung zulässt.

Das letzte Futter habe ich gestern in die Farm eingebracht, die Farm ist ziemlich voll, aber das Futter fällt recht schnell zusammen. Obenauf liegen Salatreste, rechts in der hinteren Ecke sieht man frische Brennnessel. links habe ich frisches Weinlaub samt Ranke und das dunkle sind getrocknete Brennnesseln.

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Die Farm arbeitet einwandfrei, ich kann keinerlei Schimmel oder üble Gerüche feststellen. Es ist also nicht das Futter was schimmelt sondern die Farm die das Futter schimmeln lässt.
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Re: Wurmfutter, was, wann und wieviel?

Ungelesener Beitragvon Wurmbär » 5. August 2011 20:21

Für mich sieht das so aus, als ob das "Futter" gar keinen Substratkontakt mehr hat ... so dürfte das nicht funktionieren :lol:

Wenn man meine Wurmfarm vollflächig und etwas dicker "befüttert" wird die Chose anaerob und fängt an zu riechen. Das ist mir hier und da schon passiert. Dann ist auflockern angesagt ... Von soher würde mich eine Holzkiste seeeeeeeeehr reizen ... und die kommt auch noch.

Entsprechend niedriger fällt dadurch die Vermehrungsphase aus :roll: Also, Leute, keine Panik vor hohen Vermehrungsraten. Die Würmer passen sich nicht nur an die Futtermenge, sondern auch an das Platzangebot, die Temperatur und Feuchtigkeit usw. an ... :mrgreen:
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Re: Wurmfutter, was, wann und wieviel?

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 5. August 2011 20:38

Für mich sieht das so aus, als ob das "Futter" gar keinen Substratkontakt mehr hat ... so dürfte das nicht funktionieren


Auch wenn es so aussieht.dem ist nicht so! Unter dem jetzt noch gut aussehenden grün herrscht ein Klima, welches man so garnicht beschreiben kann. Man hat das Gefühl als wäre die ganze Masse ist am fließen. Irgendwie kann man diese garnicht richtig packen, das Gefühl dabei ist auch nicht angenehm :lol: Es ist schwülwarm bis feucht und die Würmer fühlen sich allem Anschein nach wohl.

Wenn man meine Wurmfarm vollflächig und etwas dicker "befüttert" wird die Chose anaerob und fängt an zu riechen. Das ist mir hier und da schon passiert. Dann ist auflockern angesagt ... Von soher würde mich eine Holzkiste seeeeeeeeehr reizen ... und die kommt auch noch.


Recht so, ich kann mir nichts besseres vorstellen als eine Holzkiste. Ich bin Überzeugt, das eine Holzkiste auch 30cm und mehr frisches Futter verträgt, es darf nur nicht zur Heißrotte kommen.
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Re: Wurmfutter, was, wann und wieviel?

Ungelesener Beitragvon Kiko63505 » 10. August 2011 21:00

nur eine Woche später ist das Futter schon recht gut zusammengefallen und hat sich in Farbe und Konsistenz stark verändert. Vergleicht einfach mal die Bilder aus dem letzten beitrag mit dem von heute.
Heute gabe es gelbe Paprika am Stück... nach dem motto Deckel auf, rein damit, Deckel zu... das klappt wunderbar.

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Re: Wurmfutter, was, wann und wieviel?

Ungelesener Beitragvon Wurmbär » 10. August 2011 21:06

Kiko63505 hat geschrieben:nur eine Woche später ist das Futter schon recht gut zusammengefallen

ach ... nennt man die Substratentnahme jetzt so???????? :lol:

Die Kiste ist wieder halbleer ...
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